Eintracht Bötzow e.V.
  1.M - Berichte 2.HS 11_12
 

1.Männer 24. Spieltag  Eintracht Bötzow : FSV Germendorf       3 : 1  (2 : 1)
... keine Blöße gegen den möglichen Abstiegskandidaten!

Sebastian Wicher, Michell Holz, Philipp Krumpolt, Armando Görög, Nico Neuber, Gregor Roßberger, Marcel Holfert, Kevin Buchert (80. Michael Schülzke), Steffen Schenk (45. Sven Ewald), Marcel Grande (70. Alexander Sturm), Nico Schmidt


1.Männer 23. Spieltag  Grün Weiß Bergfelde : Eintracht Bötzow       0 : 2  (0 : 0)
... Steigerung im zweiten Durchgang bringt den Dreier!
Die Reise zum unbequemen Aufsteiger aus Bergfelde wurde am Ende mit einem nicht unverdienten Sieg belohnt. Bötzow startete druckvoll und hatte das Spiel in den ersten Minuten zum großen Teil in die Bergfelder Hälfte verlagert. Doch nach 12 Minuten eine Hiobsbotschaft. Mit Alexander Sturm musste einer unserer besten Offensivspieler aufgrund muskulärer Probleme passen. Die aus dem Training stammende Verletzung war doch noch nicht überstanden. Für ihn kam Marcel Holfert in die Partie und Winterneuzugang Kevin "Pieke" Buchert begab sich auf die linke Außenbahn. Von nun an war erst einmal Schluss mit der optischen Überlegenheit der Bötzower. Marcel Grande hatte in der 23. Spielminute, die erste zwingende Torchance der Begegnung, doch Nico Mecklenburg konnte, den Schuss aus 10 Metern mit einem tollen Reflex über die Latte lenken. Auch in der 25. Minute war der Bergfelder Keeper hellwach, als er einen leicht verdeckten Schuss von Nico Schmidt noch parieren konnte. Bergfelde stand in der Abwehr dennoch sehr sicher und konnte im Mittelfeld immer wieder ein gefühltes Gleichgewicht erzielen. Doch echte Torchancen sprangen für die Heimelf noch nicht heraus. Das lag sicherlich auch am guten Stellungsspiel unserer Viererketten, die immer wieder diszipliniert agierten. Da auch die Heimelf hinten sehr sicher stand, musste ein Distanzschuss als nächste Torchance herhalten. Michael Schülzke, der den abwesenden Kapitän Gregor Roßberger ersetzte, zog aus 30 Metern ab und zwang Mecklenburg erneut zu einer tollen Parade. So ging es dann auch torlos in die Pause. Der Bötzower Trainer war nicht gänzlich unzufrieden mit der Leistung seiner Schützlinge, doch irgendwie fehlten dem Bötzower Team immer wieder Räume zur spielerischen Entfaltung. Das lag zum einen sicherlich an der guten Disziplin der gegnerischen Abwehr, aber auch am etwas kleineren Bergfelder Platz. Die Stürmer sollten ihre Gegenspieler nun etwas mehr zur Mittellinie heranziehen und dadurch mehr Raum für unsere Außenspieler entstehen lassen. Das führte auch in der 54. Minute zum Erfolg. Kevin Buchert hatte auf der linken Seite die nötige Freiheit und bediente den einrückenden Marcel Grande perfekt, der zum 1:0 für Bötzow einschoss. Die Eintracht spielte danach weiter mit viel Ballsicherheit, kam aber im Mittelfeld oft nicht richtig in die Zweikämpfe. Dafür konnte man ab der 70. Minute aber endlich spielerisch überzeugen, da die Heimelf öffnete und ihren Libero Sebastian Siek nach vorne schickte. Die aussichtsreichen Offensivaktionen der Bötzower häuften sich nun und wurden auch immer gefährlicher. Auf der anderen Seite bildete Siek zwar immer wieder einen Unruheherd für unsere Abwehr, wurde aber durch die Innenverteidiger Armando Görög und Philipp Krumpolt sehr gut abgeschirmt. So wurden sicherlich mehr als 90 Prozent der hohen Bälle, die den Sturmtank suchten, durch unsere bärenstarken Innenverteidiger schon vorher geklärt. In der 78. Spielminute machte die Eintracht mit dem Treffer zum 2:0 den Deckel drauf. Unser aufgerückter linker Außenverteidiger, Michell Holz, zog aus 20 Metern ab und ließ dem Bergfelder Keeper bei seinem Hammer keine Abwehrchance. Dieser Treffer brachte die nötige Sicherheit und Bötzow spielte die Zeit sauber herunter. Die Heimelf zeigte sich zwar bis zum Schlusspfiff kämpferisch stark, brachte aber ihrerseits nichts Zählbares mehr zustande. Am Ende gewinnt die Eintracht aufgrund der abgeklärteren Spielanlage verdient, gegen frisch aufspielende Bergfelder, die mit ihrer jungen Truppe die Kreisliga auf jeden Fall bereichern und gerade als Aufsteiger bis dato eine gute Saison spielen. Die Bötzower empfangen am kommenden Wochenende die arg angeschlagenen Germendorfer und müssen sich nun auf diese unangenehme Aufgabe einstellen.
 
Sebastian Wicher, Michell Holz, Philipp Krumpolt, Armando Görög, Nico Neuber, Michael Schülzke, Alexander Sturm (12. Marcel Holfert), Kevin Buchert, Steffen Schenk, Marcel Grande (80. Manuel Kotte), Nico Schmidt


1.Männer 22. Spieltag  Eintracht Bötzow : Birkenwerder BC       3 : 4  (1 : 3)
...besser gespielt und doch verloren!

Daniel Götschel, Michell Holz, Armando Görög, Nico Neuber, Michael Schülzke, Alexander Sturm (73. Sven Ewald), Kevin Buchert, Gregor Roßberger, Steffen Schenk, Marcel Grande, Nico Schmidt (30. Marcel Holfert)

1.Männer 21. Spieltag  FC Kremmen : Eintracht Bötzow       1 : 1  (0 : 1)
...phasenweise gegen 14!!!
Es sollte eine tolles Spiel bei einem der "Großen" der Kreisliga werden. Am Ende war es ein großer Krampf. Gleich zu Beginn der Begegnung öffnete erstmal der Himmel seine Schleusen und es gab ordendlich Schneeregen. Danach war es natürlich um so schwieriger, ein ordentliches Aufbauspiel zu betreiben, da der ohnehin tiefe Kremmener Platz nun noch mehr aufweichte. Dennoch konnte man gegen den ersatzgeschwächten Herbstmeister ein leichtes spielerisches Übergewicht schaffen. Doch die erste Aktion hatte der Gastgeber, als Kaiser aus 18 Metern abzog und etwas verfehlte. Die Antwort gab Marcel Grande bei seiner Direktabnahme in der 10. Spielminute, die Keeper Bähring mit einer Flugeinlage (Ball kam eigentlich direkt auf ihn zu) abwehrte. Eine tolle Kombination in der 16. Minute brachte die 1:0-Führung für die Eintracht. Steffen Schenk flankte knapp in den Strafraum, wo Nico Schmidt den Ball und Tempo aufnahm. Nachdem er seine Bewacher umkurvt, hatte stand er frei vor Keeper Bähring, brachte jetzt aber mit Auge ein feines Abspiel auf den einlaufenden Alexander Sturm, der den Ball aus 3 Metern einschieben durfte. Die Kremmener Antwort gab es in der 20. Minute durch Jochen Malinowski. Seinen Schuss aus 16 Metern setzte er auf die Querlatte und köpfte den zu überraschenden Abpraller weit übers Tor. Glück gehabt. Eine Freistoßflanke der Kremmener segelte in der 42. Minute an Freund, Feind und auch am Tor vorbei. So ging es mit der knappen aber nicht unverdienten Führung in die Pause. Nach dem Wechsel erwartete man einen Sturmlauf der Hausherren, der aber komplett ausblieb. Stattdessen wurden viele Bälle bereits aus der Abwehr lang ins Sturmzentrum geschlagen. Damit hatte die Bötzower Viererkette wenig Probleme und konnte immer wieder schnell umschalten. Auf der linken Seite konnte Alex Sturm dem Kremmener Steinke immer wieder entwischen und für gute Offensivaktionen sorgen. So auch in der 50. Minute, als er Nico Schmidt bediente, der den Ball aber nicht richtig verwerten konnte. Ein schneller Angriff in der 62. Minute gegen die weit aufgrückte Heimelf wurde zu leichtfertig vergeben. Denn Nico Schmidt war eigentlich auf und davon, als er am 16er ohne Not zu uneigennützig quer spiete und Libero Hergt retten konnte. In der 70. Minute dann die erste krasse Fehlentscheidung des Schiedsrichtergespanns. Nach einer Flanke von Schenk wurde Marcel Grande regelrecht abgräumt und lag plötzlich quer in der Luft. Alexander Sturm erreichte zwar den Ball noch und schoss aus spitzem Winkel ans Aussennetz, doch wäre hier ein Elfmeterpfiff fällig gewesen. Dieser Chance beraubt, wurde es langsam unruhig im Bötzower Team. Kurz danach hatte der Kremmener Steinke die Chance zum Ausgleich, als er eine Kopfballverlängerung von Malinowski aus aussichtsreicher Position ordentlich daneben knallte. In der 77. Minute reichte den Hausherren dann eine weitaus schlechtere Möglichkeit zum nicht unverdienten 1:1-Ausgleich. Ein hoher Ball wurde vom eingewechselten Brösicke auf Kaiser verlängert und dieser versenkte den Ball mit Wucht. Von nun an spielten beide Team mit offenem Visir auf Sieg. Bei einem Freistoß in der 85. Minute hatte sich gezeigt, warum man Mittwoch in Cottbus war, um Sebastian Wicher zu reaktivieren. Ein Freistoß von Jochen Malinowski parierte er hervorragend und zeigte seine vorhande Klasse. Dann die 88. Minute, die heute noch etwas Wut aufkommen lassen kann! Marcel Grande setzt sich an der linken Strafraumkante durch und flankt von der Grundlinie. Dieser Ball wird von einem Kremmener zu kurz abgewehrt und Kevin Buchert versenkt den Ball im Nachschuss aus 16 Metern zum erhofften 2:1. Denkste! Unsere ohnehin vielbeschäftigten Schiedrichter müssen ja die "neue Abseitsregel" umsetzen. Da hob der Linienrichter Willberger doch tatsächlich die Fahne, weil Grande (eine Sekunde zuvor der Flankengeber) am linken Rand des 16-Meterraums im "Abseits" stand. Reno Helm (stand ca. 25 Meter vom Tor weg) sah die Fahne und ging ohne Rücksprache mit Willberger dessen Fehlentscheidung mit. Der Rest war auch recht interessant. Philipp Krumpolt bekam sich nicht mehr ein, meckerte zu viel
und flog in der 90. Minute vom Platz. Schiedsrichter Reno Helm zeigte zur absoluten Verwunderung nun 6 (!!!) Minuten Nachspielzeit an. Ironischer Weise flog Marc Kaiser mit dem Ende der 6. Minute der Nachspielzeit wegen einer Unsportlichkeit ebenfalls mit gelb-rot vom Platz. Bei einem Gespräch nach dem Spiel war Herr Willberger immernoch der festen Überzeugung, dass das Abseits war. Naja dann kann man Eckbälle wohl auch nur noch im ersten Versuch verwandeln, denn sonst steht der Eckenschütze ja auch jedes Mal im Abseits. Nun gut, das Spiel war rum und Bötzow war in diesem Spiel auf jeden Fall oben auf und hätte den Sieg verdient gehabt. Nach Ostern gibt es das nächste Highlight für die Eintracht, wenn der BBC zu uns kommt.

Sebastian Wicher, Michell Holz, Armando Görög, Philipp Krumpolt (89. gelb-rot), Nico Neuber, Alexander Sturm, Kevin Buchert, Gregor Roßberger (58. Michael Schülzke), Steffen Schenk, Marcel Grande, Nico Schmidt (82. Marcel Holfert)

1.Männer 20. Spieltag  Eintracht Bötzow : SV Altlüdersdorf II       2 : 0  (0 : 0)
...Geduld, Geduld, Geduld!
Ein Spiel das schon einiges an Nerven gekostet hat. Dabei kamen die Gäste aus Altlüdersdorf über die gesamten 90 Minute kaum zu nennenswerten Chancen. Anders die Heimelf. Gregor Roßberger schlenzte in der 12. Minute den Ball auf die Querlatte. Nach 15 Minuten hatte Alexander Sturm, der dieses Mal auch im Sturm aushelfen musste, einen absoluten 100er vergeben. Kevin Buchert flankte gefühlvoll und punktgenau über den Torwart und die Abwehr, doch Alex köpfte völlig frei stehend das Leder aus 2 Metern noch vorbei. Bötzow spielte weiter forsch nach vorne und kam immer wieder zu guten Strafraumszenen. Doch die nächste richtig gute Chance ließ bis zur 41. Minute auf sich warten. Der Mann mit dem Startelfdebüt, Kevin Buchert, wurde am Strafraum gut freigespielt und setzte den Ball nach einem kleinen Haken knapp über die Querlatte. So ging aus mit einem aus Sicht der Hausherren unbefriedigenden 0:0 in die Pause. Nach dem Wechsel kam die Eintracht sofort schwungvoll ins Spiel zurück. In der 52. Minute war Nico Schmidt frei durch. Doch im Duell mit dem lila-weißen Schlussmann blieb er zweiterer Sieger. Einen Freistoß von Philipp Krumpolt köpfte Alexander Sturm scharf, aber etwas zu unplatziert auf das Gästegehäuse. Erneut konnte sich Max Pade auszeichnen und diesen Ball parieren. In der 55. Spielminute vergab Philipp Krumpolt dann den nächsten Riesen. Nach einer Ecke auf den zweiten Pfosten war er völlig frei und nahm den Ball mit viel Risiko volley. Diese mutige Direktabnahme wurde allerdings nicht mit einem Tor belohnt. In der 61. Minute war Steffen Schenk frei vor dem Gästetor. Leider konnte er die halbhohe
Hereingabe nicht richtig erreichen und setzte den Ball knapp über das Tor. Das war für die Aussenstehenden zum Haare raufen und verursachte bei den Rauchern einen erhöhten Zigarettenkonsum. Es dauerte bis zur 70. Minute als Steffen Schenk die Heimelf erlöste. Einen abgefangenen Ball steckte Innenverteidiger Philipp Krumpolt pefekt zu Schenk in den Lauf. Diesmal behielt der Bötzower im Duell mit dem Keeper die Oberhand und verwandelte per Beinschuss zur 1:0-Führung. Dies alles geschah in einer Phase, in der die Altlüdersdorfer Reserve Morgenluft schnupperte und selbst etwas mehr Aufbauspiel betrieb. Alexander Sturm machte in der 79. Minute den Sieg perfekt und sicherte im dritten Anlauf (das war der Schwerste) per Kopf den Dreier. Erneut war Philipp Krumpolt der Wegbereiter. Den gut getretenen Freistoß köpfte Sturm gefühlvoll über den Keeper zum 2:0 ins lange Eck. Den Rest spielte unsere Elf souverän zu Ende und ließ Nichts mehr anbrennen. Dieser Sieg entsprach absolut dem Spielverlauf, ließ allerdings noch genug Raum zur Steigerung für beide Teams, die allerdings beide etwas ersatzgeschwächt diesen Spieltag bestritten. Während die Lila-Weißen noch einiges an Punkten zum Klassenverbleib sammeln müssen, freuen sich die Eintracht Kicker auf ein spannendes Spiel am Samstag beim FC Kremmen. Der derzeitige Dritte der Kreisliga ist dabei ein ganz anderes Kaliber und wird uns wieder alles abverlangen.

Schiedsrichter:   Guido Beussel - Helmut Pohl, Manfred Dobbertin

Daniel Götschel, Michell Holz, Philipp Krumpolt, Nico Neuber, Michael Schülzke, Steffen Schenk, Manuel Kotte ( 81. Dennis Bahr), Kevin Buchert, Gregor Roßberger, Alexander Sturm, Nico Schmidt (88. Steffen Reuter)

1.Männer 19. Spieltag  TuS Sachsenhausen II : Eintracht Bötzow       1 : 2  (0 : 0)
...lange unnötig spannend!
Ein von Bötzower Seite couragiert und gut geführtes Spiel, das aufgrund der vielen ausgelassenen Chancen bis zum Abpfiff spannend und nervenaufreibend blieb. Es dauerte bis zur 10. Spielminute und die Zuschauer sahen die erste gute Torchance in diesem Spiel. Einen Rossbergerfreistoß köpfte Marcel Grande recht platziert, doch Holzhauer im Tor der Sachsenhausener reagierte stark und konnte halten. In der 13. Minute prüfte Alexander Sturm den Heimkeeper aus 18 Metern und dieser zeigte erneut eine tolle Parade. Die nächste Riesenchance hatte erneut Alex Sturm in der 21. Minute, als er eine gute Flanke von Michell Holz volley nahm und nur knapp verzog. Die Hausherren ließen mit ihrer ersten guten Chance bis zur 28. Minute warten. Dann musste sich Daniel Götschel im Bötzower Tor ordentlich langmachen, um eine Kopfballbogenlampe zu entschärfen. Bis zur Pause ließen aber beide Teams nichts mehr anbrennen. Die Halbzeitansprache vom Bötzower Trainer fiel relativ ruhig, aber fordernd aus. Mit dem Spiel seiner Mannschaft war Marcel Ringel keineswegs unzufrieden, einzig die Chancenverwertung im ersten Abschnitt musste angemahnt werden. Zurück im Spiel versuchte man die Heimelf gleich wieder unter Druck zu setzen. Nico Schmidt erlöste in der 53. Minute Trainer und Mannschaftskameraden, als er aus 18 Metern in den Winkel schoss. Bei diesem 1:0 für Bötzow hatte auch Keeper Holzhauer keine Abwehrchance. Ein von Alex Sturm getretener Freistoß in der 59. Minute brachte die 2:0-Führung für die Eintracht. Von den einlaufenden Bötzowern konnte Armando Görög die Kugel am langen Pfosten über die Linie schieben. Sachsenhausen kam wenig geschockt mit dem nächsten Angriff schon zum 1:2-Anschlusstreffer. Zwar war der Vormarsch schon fast unterbunden und der Angreifer mit dem Rücken zum Tor, doch Armando Görög ging etwas zu ungestüm zu Werke und verursachte einen Elfer. Diesen etwas unnötigen Strafstoß nahmen die Hausherren dankend an und machten die Begegnung wieder spannend. Das diese Spannung bis zum Abpfiff anhielt, lag zum größten Teil an den nun folgenden ausgelassenen Chancen. Marcel Grande stand in de 68. Minute völlig frei vor dem Keeper und schoss den Ball nur an den Innenpfosten. Nur 2 Minuten später setzte er sich im gegnerischen Strafraum wieder gut durch, doch trotz Zange und deutlichen Schlag ins Gesicht blieb hier der Elfmeterpfiff aus. Steffen Schenk's Flanke in der 76. Minute wurde brandgefährlich, als der Ball über alle Stürmer und Verteidiger flog und Alex Sturm 12 Meter vor dem Tor völlig frei war. Doch mit vollem Risiko und ohne Schussglück zischte der Ball knapp am Gehäuse vorbei. Auch Nico Schmidt hatte in dieser Phase den dritten Treffer auf dem Fuß, doch auch ihm gelang die Erlösung für sein Team nicht. So hatte Sachsenhausen in der 85. Minute noch mal eine gute Möglichkeit nach einer Flanke und auch die anschließende Ecke brachte etwas Torgefahr. Bötzow dann erneut mit einem Konter. Jedoch auch dieser wurde nicht zwingend genug zu Ende gespielt. Praktisch mit dem Schlusspfiff bekamen die Hausherren einen letzten aussichtsreichen Freistoß zugesprochen. Erinnerungen vom Hinspiel wurden kurz wach, als man auch schon deutlich mehr vom Spiel hatte. Im Kasten stand damals mit Kevin Perske ein Feldspieler unserer Zweiten, der einfach seelenruhig zusah, wie sich der Ball über seinen 1,98 Meter großen Körper ins Tor senkte. Doch Lars Haack verzog knapp und auch Götschel wäre wohl da gewesen. Danach war Schluss und die Bötzower konnten ihren Auswärtsbann in Sachsenhausen brechen. Ein absolut verdienter Sieg, der nur durch die vielen ausgelassenen Chancen in Gefahr gebracht wurde. Am kommenden Wochenende kommt dann wieder die sogenannte "Blackbox" aus Altlüderdorf, bei denen man nie vorher weiss, was drin steckt.

Schiedsrichter:   Christian Wollenschläger

Daniel Götschel, Michell Holz, Armando Görög, Philipp Krumpolt, Nico Neuber, Steffen Schenk, Michael Schülzke (76. Kevin Buchert), Gregor Roßberger, Alexander Sturm (89. Florian Riedel), Marcel Grande, Nico Schmidt (83. Dennis Bahr)

1.Männer 18. Spieltag  Eintracht Bötzow : SG Storkow       7 : 1  (4 : 0)
...nie etwas anbrennen lassen!
Das war ein Spiel ganz nach dem Geschmack der anwesenden Bötzower Fans. Hohe Laufbereitschaft gepaart mit gutem Passspiel brachten die Heimelf schnell in Front. Bereits in der 3. Spielminute hatte Steffen Schenk die große Chance zur Führung, als er eine Flanke von Marcel Grande volley nahm und knapp drüber schoss. Nur eine Minute später die umgekehrte Reihenfolge und Marcel Grande verzog nach Flanke von Schenk knapp. In der 6. Minute prüfte Michell Holz den Storkower Schlussmann aus 18 Metern, der den Ball zur Ecke abwehrte. Die anschließende Ecke kam etwas zu lang, doch Philipp Krumpolt flankte gleich wieder in die Gefahrenzone, in der Keeper Giese ein Fehler unterlief. Er ließ den Ball aus den Händen einmal trumpfen und Nico Schmidt schoss die Kugel reaktionsschnell zur 1:0-Führung in die Maschen. Und in der 10. Minute konnte die Eintracht die Führung bereits ausbauen. Frühes Pressing und ein schnell abgefangener Ball waren das probate Mittel gegen die Uckermärker. Marcel Grande verwandelte per Heber zum frühen 2:0. Den schönsten Spielzug und Treffer bekamen die Zuschauer in der 13. Minute zu sehen, als Manuel Kotte im 16-Meterraum auf Marcel Grande durchspielte und dieser noch den Blick für den besser postierten Nico Schmidt hatte. Schmidt bedankte sich und schob zur 3:0-Führung ein. Es folgten immer wieder gute Szenen der Eintracht und in der 28. Minute der Treffer zum Halbzeitstand. Marcel Grande wurde seiner Position als Stürmer erneut gerecht und verwandelte zum 4:0 für die Eintracht. Bis zur Pause spielten die Bötzower solide weiter, nahmen allerdings etwas Druck aus ihrem Spiel. Bis auf einen guten Angriff in den Anfangsminuten waren keine weiteren Torchancen für die Uckermärker zu verzeichnen. Mit diesem Ergebnis im Rücken wurde gleich zur Halbzeit damit begonnen, durchzuwechseln. Der offensiv sehr starke Manuel Kotte wurde durch den "Arbeiter" und eigentlich eher defensiven Andreas Krahn ersetzt. Da wollte der Trainer sicherlich nicht mauern, sondern sich bei seinem Spieler mit einem Einsatz bedanken. Bötzow spielte weiter offensiv stark und wurde in der 50. Minute erneut belohnt. Einen Freistoß von Kapitän Gregor Roßberger kam gefährlich an den Storkower 5-Meterraum. Dort stieg der aufgerückte Innenverteidiger Armando Görög am höchsten und legte quer auf Michael Schülzke, der mit dem 5:0 wohl das erste Kopfballtor seiner Karriere erzielte. Storkow war nun nur noch bemüht einem Debakel zu entgehen. Dadurch konnten unsere Außenverteidiger immer weiter aufrücken und fühlten sich schon fast in des Gegners Hälfte zu Hause. So auch in der 60. Minute, als Michell Holz ein kurzes Solo mit einem strammen Schuss ins lange Ecke vollendete. Dieser Treffer zum 6:0 hatte auch für ihn etwas Seltenheitswert, da er als bekennender Linksfuß einfach mit rechts abzog und traf. Dann gab es noch ein Debüt im Bötzower Team. Kevin Buchert feierte seinen Kreisligaeinstand für die Eintracht und fügte sich nahtlos ins Spiel ein. In einer Phase, als alles etwas zu sehr wie Training auszusehen schien, bestrafte Storkow die Heimelf mit ihrem Ehrentreffer zum 6:1, brachte aber einen kleinen Weckruf. Denn diese Ecke in der 71. Minute war tatsächlich erst ihre zweite Torchance und Nick Krause stocherte den Ball aus einem kleinen Gewühl ins Tor. Den Schlusspunkt in dieser etwas einseitigen Begegnung setzte wieder die Eintracht. Der eingewechselte Florian Riedel feierte auch noch ein Debüt, denn sein Treffer zum 7:1 Endstand war gleichzeitig sein erster Kreisligatreffer. Kurz darauf war Schluss und Bötzow konnte als verdienter Sieger den Platz verlassen. Für die sehr gebeutelten und ersatzgeschwächten Storkower wird es in den kommenden Wochen sicherlich nicht leichter. Doch gerade deshalb muss auch mal ihre überaus faire Spielweise in dieser Begegnung gelobt werden. Auch für unsere Jungs wird es in der kommenden Partie in Sachsenhausen sicherlich nicht leichter. Deshalb muss unter der Woche wieder ehrgeizig gearbeitet werden.

Schiedsrichter:   Karsten Knopf

Daniel Götschel, Michell Holz, Armando Görög, Philipp Krumpolt, Nico Neuber, Steffen Schenk, Michael Schülzke (62. Kevin Buchert), Gregor Roßberger, Manuel Kotte (45. Andreas Krahn), Marcel Grande (81. Florian Riedel), Nico Schmidt

1.Männer 17. Spieltag  SV Fürstenberg : Eintracht Bötzow        2 : 0  (1 : 0)
...Fürstenberg mit mehr Biss zum Sieg gekämpft!
So ist das im Fussball. Es gibt Tage da verliert man und es gibt Tage da gewinnen die Anderen. Und dann gibt es noch Tage, an denen Du nicht einmal in 180 Minuten ein Tor schiessen würdest. Das Fürstenberg zum Siegen verdammt war, konnte man von Anfang an erkennen, denn sie brachten viel Willen mit in die Partie. Die Bötzower Elf hingegen spielte gefällig, jedoch ohne den nötigen Druck aufzubauen. Ein Stellungsfehler in der Rückwärtsbewegung brachte in der 7. Minute die erste Chance für die Gastgeber. Doch der Stürmer verzog bei seiner Direktabnahme aus 12 Metern deutlich. Nach einer Viertelstunde die erste gute Bötzower Chance, die auch mal zu Ende gespielt wurde. Doch die flache und präziese Hereingabe von Manuel Kotte knallte Nico Schmidt aus 10 Metern deutlich übers Tor. In der 34. Minute bekam die Eintracht dann die Quittung für ihr zu lachses Auftreten an diesem Spieltag. Nach einer hohen Hereingabe gab es flipperähnliche Szenen im Bötzower Strafraum, in der Lorenz im vierten Versuch den Ball zum 1:0 über die Linie brachte. Kurz vor der Pause konnte sich der Fürstenberger Schlussmann nochmals auszeichnen, als er einen Kopfball von Nico Schmidt gut parierte. Nach dem Wechsel gab es vorerst ein unverändertes Bild. Bötzow mit mehr Ballbesitz, jedoch ohne zündende Idee. Ein Fernschuss von Armando Görög aus 30 Metern konnte der Keeper gerade noch zur Ecke lenken. Mit zunehmender Spielzeit öffnete unsere Elf immer mehr und es ergaben sich gute Kontersituationen für die Fürstenberger. Allerdings spielten die Havelstädter diese Möglichkeiten mehr als kläglich aus. Immer wieder setzte sich jetzt der Torwart der Heimelf in Szene, bis in der 89. Minute ein Konter zum 2:0 und endgültigen KO der Bötzower führte. Am Ende hatte Fürstenberg viel mehr Siegeswillen erkennen lassen und gewinnt durchaus verdient gegen zu zahnlose Bötzower. Gegen Storkow muss wieder ein anderes Gesicht her, will man nicht im absoluten Mittelmaß versinken.

Schiedsrichter:  

Daniel Götschel, Michell Holz (71. Marcel Grande), Armando Görög, Philipp Krumpolt (45. Johannes Kositz), Nico Neuber, Steffen Schenk, Gregor Roßberger, Marcel Holfert, Michael Schülzke (83. Dennis Bahr), Manuel Kotte, Nico Schmidt


1.Männer 16. Spieltag  Eintracht Bötzow : Post Zehlendorf       4 : 2  (3 : 0)
...starker 1. Abschnitt sicher den Dreier!

Schiedsrichter:  

Daniel Götschel, Marcel Holfert, Philipp Krumpolt, Nico Neuber, Andreas Krahn (85. Steffen Reuter), Steffen Schenk, Michael Schülzke (42. Christian Fröde), Gregor Roßberger, Alexander Sturm (60. rote Karte), Dennis Bahr, Nico Schmidt 




 
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