Eintracht Bötzow e.V.
  1.M - Berichte 1.HS 10_11
 

15.Spieltag  Eintracht Bötzow : Birkenwerder BC    (Generalabsage)

Schiedsrichter:    Steffen Bonin - Thomas Wollenschläger, Florian Hübner



14.Spieltag  Post Zehlendorf : Eintracht Bötzow     (Spielabsage)

Schiedsrichter:    Kollmann, Martin // Hüttig, Steven // Joksch, Martin



13.Spieltag  Eintracht Bötzow : Blau Weiß Leegebruch     1 : 2  (1 : 0)
... Chancenverwertung verhindert Sieg!
In diesem Ligaspiel zeigte sich erneut unser Schwäche im Abschluss. Stand dieses Mal die Abwehr relativ sicher und ließ nur wenige Chancen zu, so fehlte es im Angriff wieder einmal an Durchschlagkraft. Bereits in der 3. Spielminute verfehlten Körter und Springmann nur knapp eine Flanke von Marcel Grande. Im Gegenzug brachte uns Philipp Krumpolt etwas in Gefahr, als sein Rückpass ziemlich kurz geriet. In der 25. Spielminute hatten die Gäste eine gute Möglichkeit bei einem Torschuss aus 17 Metern. Rene Körter setzte einen Kopfball nach einer Ecke nur Zentimeter neben den Kasten. Marcel Grande brachte die Eintracht in der 34. Minute mit 1:0 in Führung. Leegebrach tat von nun an mehr für die Begegnung und antwortete mit guten Angriffen. Sebastian Wicher musste mit zwei Glanzparaden in der 38. Minute sein ganzen Können aufbringen um die Führung zu verteidigen. Und so ging es mit diesem knappen Vorsprung in die Kabinen. Nach dem Wechsel hatten die Leegebrucher bei einer Ecke gleich die erste Gelegenheit. Die 49. Minute brachte dann das ans Tageslicht, was uns im Moment Punkte und auch Siege kostet. Sven Ewald setzte sich aud der rechten Seite gut durch und war im 16-Meterraum bereit in guter Schussposition. Völlig uneigennützig legte er auf den freistehenden Marcel Grande quer, doch dieser setzte das Leder aus 8 Metern neben das Gehäuse. Nur eine Minute später schoß Seven Ewald aud 15 Metern knapp übers Tor. Alexander Sturm zwang Keeper Krenz bei seinem Schuss in der 54. Minute zu einer Glanzparade. Die anschließende Ecke blieb leider ungenutzt. Dann kam was kommen musste. Leegebruchs Oliver Suchy wurde von der Mittellinie bis zum Torschuß nur begleitet und nie richtig gestört. Sein Schuss in der 57. Minute brachte den 1:1 Ausgleich für die Gäste. Von nun an stand einigen Bötzower Spielern die eigene Unruhe im Weg, um weiterhin konzentriert zu arbeiten. Keeper Sebastian Wicher fand in Linienrichter Rutenberg einen Schuldigen und nahm somit auch einigen Abwehrspielern und auch Rutenberg die Konzentration. Aus abseitsverdächtiger Position erzielte Ricardo Kupka in der 65. Spielminute das 2:1 für Leegebruch. Bötzow spielte zwar weiterhin sehr gefällig, doch an der Chancenverwertung sollte sich bis spielende nichts mehr ändern. Einen strammen Schuss von Armando Görög in der 69. Minute kratzte ein Abwehrspieler für seinen bereits geschlagenen Keeper von der Linie. Johannes Kositz setzte einen Freistoß in der 80. Minute direkt auf das Lattenkreuz und einen weiteren Torschuss in der 87. Minute neben das Leegebrucher Tor. Somit endete dieses Spiel trotz zahlreicher und aussichtsreicher Chancen mit einer erneuten Niederlage. Einzig die defensive Stabilität der ersten 60 Minuten bleibt als positiver Verbesserung zu bemerken. Nun ist man endgültig wieder im Abstiegskampf angekommen.

Schiedsrichter:    Siegfried Trapp  -  Daniel Rutenberg, Helmut Ploch

Sebastian Wicher, Philipp Krumpolt, Johannes Kositz, Nico Neuber, Michell Holz, Armando Görög, Gregor Roßberger, Alexander Sturm, Guido Springmann (45. Sven Ewald), Marcel Grande (76. Peer Werner), Rene Körter

12.Spieltag  FV Liebenwalde : Eintracht Bötzow   5 : 4  (3 : 1)
...Fehler über Fehler!
Zum Thema "Spiele verlieren leicht gemacht" kann mittlerweile jeder Mannschaftsteil der Bötzower Kreisliga-Elf einen umfassenden Beitrag schreiben. Sicherlich musste man an diesem Wochenende wieder auf etliche Spieler (Johannes Kositz, Gregor Roßberger, Philipp Krumpolt, Nico Neuber, Marcel Holfert, Steven Böttcher, Guido Springmann) verzichten und damit auch auf einige Leistungsträger. Doch die Leistung der übrigen Spieler passte überhaupt nicht in die Kreisliga. Dieses Phänomen lässt sich nun schon seit 5 Ligaspielen und einem Pokalspiel beobachten und leider nicht abstellen. So hatte das 1:0 der Liebenwalder erneut einiges mit Slapstick zu tun. Nach sage und schreibe 48 Sekunden kassierte man das erste Gegentor aus der Kategorie „glaub ich nicht“. Bei einem Zweikampf tief in der Hälfte der Heimelf schießt ein Spieler den Ball mit aller Gewalt weg. Doch dieser Ball segelt gefühlte 10 Sekunden in Richtung unseres Strafraums, in dem Torwart Sebastian Wicher regungslos den Aufsetzer registriert und der Ball nach unfassbaren 70 Metern Flugweg hinter ihm einschlägt. Im Grunde war hier die Partie in den Köpfen unserer Elf schon wieder gelaufen. Die Heimelf feierte ihren Treffer und wartete weiter ab. Sven Ewald setzte sich in der 5. Spielminute auf der rechten Seite gut durch und bediente Rene Körter mit einer guten Flanke. Körter konnte diesen Kopfball jedoch nicht platziert setzen. In der 10. Spielminute setzte sich Marcel Grande auf der linken Seite gut durch und bediente Rene Körter mustergültig. Dieser versenkte den Ball aus 5 Metern problemlos und sicher zum 1:1-Ausgleich. Doch nur 2 Minuten später erzielten die Gastgeber den Treffer zum 2:1. Eine eher harmlose Situation brachte das 2:1 für die Gastgeber, denn Armando Görög stand weit hinter unserer Abwehr und hob somit das gedachte Abseits auf. In der 31. Minute rettete bei einem Schuss von Peer Werner, die Querlatte für Liebenwalde. Eine Minute später setzte Alex Sturm einen Flugkopfball nach Freistoß von Armando Görög aus 5 Metern knapp neben den Kasten. Sven Ewald tankte sich in der 39. Minute erneut gegen zwei Liebenwalder durch und flankte auf Rene Körter. Doch Körter bekam erneut keinen Druck hinter den Ball und konnte diese gute Gelegenheit nicht verwerten. Ein Foulspiel an Dennis Bahr kurz vor der Mittellinie wurde von Stabrey nicht geahndet und der Konter lief in Richtung Bötzower Strafraum. Dort brachte Torwart Sebastian Wicher den Gegner mit etwas Wut im Bauch zu Fall und verursachte somit einen Elfmeter. Diesen konnte er zwar im ersten Versuch noch abwehren, doch der Nachschuss ging dann in die Maschen, da auch keiner unserer Spieler nachsetzte und den Schützen somit zu hindern wagte. In der 42. Minute konnte Sven Ewald einen Schuss im gegnerischen 16-Meterraum nicht platziert genug setzen und verhalf dem Keeper zu einer Glanzparade. Mit diesem 3:1 und der gefühlten Vorentscheidung ging es in die Pause. Nach dem Wechsel machte Bötzow zwar ordentlich Druck, kam aber nicht zum endgültigen Erfolg. Was dann in der 64. Minute geschah, spottet jeder Beschreibung, passt aber ganz gut in unsere derzeitige Situation. Ein Phantomtor brachte die endgültige Entscheidung. Dennis Bahr schlug den Ball kurz aber deutlich vor der Torlinie an den eigenen Pfosten und die Situation schien geklärt. Nach einigen Sekunden und lautstarker Proteste der Liebenwalder Stürmer schaute Peter Stabrey zu seinem Sohn hinaus. Dieser stand nun direkt an unserer Coaching-Zone und signalisierte plötzlich irgendetwas. Er habe ein Tor gesehen und irgendwie vergessen es anzuzeigen. Erst nach den Protesten der Liebenwalder fiel ihm das schnell wieder ein und der Treffer wurde gegeben. Schade das es solche Entscheidungen wohl immer wieder gibt und geben wird. Denn der liebe Linienrichter stand zum Zeitpunkt des Geschehens gut 12-15 Meter von der Grundlinie entfernt und wer will da bitteschön ein Tor erkennen, außer der Ball zappelt im Netz! Man spielte zwar weiter gegen diese Niederlage, doch der verständliche Unmut hatte natürlich noch mehr und deutliche Signale der Unparteiischen zur Folge. Marcel Grande verwandelte in der 75. Minute zum zwischenzeitlichen 4:2, als sein abgefälschter Ball im Tor landete. Rene Körter wurde in der 83. Minute ein Tor wegen angeblichen Abseits aberkannt. Manuel Kotte bekommt den Ball in der 84. Minute aus 11 Meter nicht im Tor unter. Ein Eckball in der 87. Minute versenkte Christian Fröde zum 4:3 und ließ nochmals Hoffnung keimen. Doch in der 89. Minute verwandelten die Hausherren einen Konter zum 5:3 und erzwangen somit die Entscheidung. Bötzow gab auch hier nicht auf und erzielte nach einem Freistoß das 5:4 durch Christian Fröde in der 90. Minute. Doch bevor noch etwas anbrennen konnte, pfiff der Schiedsrichter ab und Liebenwalde feierte einen durchaus glücklichen Heimsieg. Doch nicht der Gegner und die Schiedsrichter brachten uns um diese Punkte. Dies alles liegt allein am Willen und der Umsetzungskraft der Mannschaft.

Schiedsrichter:  Stabrey, Peter // Stabrey, Toni // Leuschner, Horst

Sebastian Wicher, Christian Fröde, Dennis Bahr, Peer Werner, Armando Görög, Michell Holz, Alexander Sturm, Sven Ewald, Manuel Kotte, Marcel Grande, Rene Körter

11.Spieltag  Eintracht Bötzow : SG Mildenberg   1 : 3  (1 : 1)
... und täglich grüßt das Murmeltier!
So langsam muss der Knoten platzen, will man die Hinrunde nicht ganz verschenken. Im groben hätte eine Kopie des Spielberichts gegen Falkenthal am vergangenen Spieltag gereicht. Wieder kam man besser in die Partie und hatte in der 6. Minute eine 100%-ige Kopfballchance durch Michell Holz, der den Ball freistehend aus 7 Meter genau auf den Keeper köpfte. In der 10. Spielminute konnte Manuel Kotte seinen Kopfball auch nicht so gut platzieren und der Mildenberger Schlussmann klärte zum Eckball. In der 12. Minute bekam Mildenberg einen Freistoß am 16-Meterraum zugesprochen und Torwart Götschel stellte „nur“ eine 3-Mannmauer. Marcus Reinsch trat zum Freistoß an und schoss mitten durch diese löchrige Mauer zum 0:1 ins Eck. In der 23. Spielminute wurde Manuel Kotte im 16-Meterraum gefoult, doch Schiri Beussel legte den Ball direkt auf die Strafraumgrenze, obwohl die Spuren des Foulspiels gut erkennbar innerhalb waren. Diesen Freistoß setzte Marcel Grande dann knapp über das Tor. Rene Körter hatte nur eine Minute später einen Kopfball knapp neben das Mildenberger Tor. Und der darauf folgende Abstoß wurde gut abgefangen und auf Rene Körter gespielt. Dieser lief gut ein, hatte aber am Ende wieder nicht das Auge für den mitlaufenden Kotte und Grande, denn seinen Schuss parierte der Keeper gut. In der 27. Spielminute kam der Ball zentral in den 16er zu Grande, der frei vom Elfmeterpunkt kläglich vergab. Die 34. Spielminute zeigte erneut unser derzeitiges Pech im Abschluss, als Rene Körter einen Flachschuss aus 5 Meter nicht unterbringen konnte. Doch der 1:1-Ausgleich fiel noch vor der Pause. Nach einem Freistoß von Alex Sturm landete der Ball vor Gregor Roßberger, der in der 44. Minute unhaltbar verwandelte. Dass Mildenberger Angriffe im ersten Abschnitt nicht weiter erwähnt wurden, lag tatsächlich daran, dass sie bis auf einen Schuss in den 3. Stock keine weitere gute Chance zu verzeichnen hatten. Konzentriert ging es in den 2. Abschnitt und die Offensivbemühungen beider Teams wichen einer versuchten Kontrolle über das Spiel. Es dauerte bis zur 64. Minute, als Körter jedoch zurückgepfiffen wurde. Linienrichter Klebauschke hob die Fahne zu früh und nahm so dem durchstartenden Rene Körter eine überaus gute Möglichkeit, denn nur Teamkollege Grande stand im Abseits. In der 65. Minute setzte sich Alex Sturm auf seiner rechten Seite sehenswert durch und legte sich den Ball in den Strafraum vor. Doch anstatt noch ein paar Schritte zu machen, schloss er etwas überhastet ab und der Mildenberger Keeper konnte zur Ecke klären. Johannes Kositz zog in der 74. Minute aus 30 Meter einfach mal ab, doch sein Schuss konnte den etwas weit draußen stehenden Keeper nicht ganz überraschen, da der Ball knapp über den Kasten ging. Die Mildenberger konterten in der 77. Minute zum ersten Mal gefährlich und zwangen Daniel Götschel zu einer Glanzparade. In der 86. Minute wurde ein Torschuss von Rene Körter gerade noch geblockt. Einen Ballverlust von Michell Holz an der Mittellinie bestraften die Mildenberger dann gnadenlos. Der Ball wurde in die Mitte gespielt und dann wieder schnell nach außen. Doch an dieser Stelle hätte auf Abseits entschieden werden müssen. Stattdessen landete der Ball im Zentrum des Bötzower Strafraums und Marcus Reinsch erzielte in der 88. Minute die erneute Mildenberger Führung. Bötzow löste seine Hintermannschaft nun komplett auf, um so noch den möglichen Ausgleich zu erzielen. Doch die Mildenberger konnten den Ball schnell aus ihrer Gefahrenzone bringen und erzielten beim anschließenden Konter durch Baumeister den 3:1-Endstand. Dieser Treffer fiel zwar auch mehr als abseitsverdächtig, zeigte jedoch genau diese Effektivität, die unser Team seit Wochen vermissen lässt. Nun bleiben nicht mehr viele Möglichkeiten um sich bis zur Halbserie noch zu rehabilitieren.

Schiedsrichter:  Beussel, Guido // Klebauschke, Bastian // Dobbertin, Manfred

Daniel Götschel, Johannes Kositz, Philipp Krumpolt (73. Steven Böttcher), Peer Werner, Gregor Roßberger, Michell Holz, Alexander Sturm, Sven Ewald, Manuel Kotte, Marcel Grande, Rene Körter

10.Spieltag  Falkenthaler Füchse : Eintracht Bötzow   5 : 2  (4 : 0)
...trotz Chancengleichheit hoch verloren!
Am Ende dieses Spieltages stand eine deutliche Niederlage, die man sich in dieser Höhe selbst zuzuschreiben hatte. Mit einem guten Offensivdrang ging es in diese Begegnung und so hatten auch die Bötzower die ersten beiden Torgelegenheiten. Doch Rene Körter per Kopf und Marcel Grande aus 10 Metern brachten den Ball nicht unter. In der 9. Spielminute bekamen die Hausherren einen Elfmeter zugesprochen, den Christopher Franz zum 1:0 verwerten konnte. Armando Görög berührte zuvor den Falkenthaler beim Einlaufen in den Strafraum, weil dieser auch clever den Laufweg kreuzte. Danach vergaben erneut Rene Körter und Marcel Grande gute Gelegenheiten nur knapp. Steven Herfort brachte die Füchse in der 24. Minute mit 2:0 in Front. Er versenkte einen Freistoß aus der Kategorie „das war kein Foul, ich hab es aber so gesehen“ und ließ dabei keinen Zweifel an der schwachen Tagesform vom Bötzower Schlussmann. Sein strammer Schuss ging genau in die Torwartecke und das auch noch in dankbarer Höhe. Dem 3:0 in der 33. Spielminute ging ebenfalls eine Verkettung von Fehlern voraus.
Torwart Daniel Götschel lief zuerst heraus, bremste auf halber Strecke ab und lag plötzlich am Boden. Johannes Kositz konnte die Flanke nicht verhindern und Philipp Krumpolt hatte Ziegenhagen völlig aus den Augen verloren, der ohne Mühe einnetzte. In der 35. Minute gab es dann noch ein wenig Slapstick vom Bötzower Keeper, als er einen Freistoß aus 55 Metern nicht abwehren konnte und der Ball im Tor landete. Zum Bötzower Glück beteiligte sich Schiedsrichter Helm mit an dieser Szene und entschied auf Abseits, obwohl die einlaufenden Füchseakteure noch gut 5 Meter vom Keeper weg waren und ihn somit nicht behinderten. Den zweiten Elfmeter an diesem Nachmittag gab es in der 37. Spielminute. Philipp Krumpolt, der einen rabenschwarzen Tag erwischte und anschließend ausgewechselt wurde, spielte zwar noch den Ball, traf aber auch seinen Gegenspieler und brachte diesen zu Falle. Alexander Presch, dem zuvor aus 55 Metern ein Tor verwehrt wurde, legte sich das Leder zurecht und verwandelte sicher zur 4:0-Führung. Mit diesem Paukenschlag ging es anschließend in die Kabinen. Aus 3 Torchancen machten die Gastgeber glatte 4 Tore im ersten Abschnitt und das war nur mit der freundlichen Unterstützung unserer Elf möglich. Nicht dass die Hausherren schlecht spielten, doch anstatt sie in der einen oder anderen Situation zu hindern, gab man beinahe noch Geleitschutz. Eine Standpauke wie noch nie und deutliche Fehleranalyse sollte die Trägheit aus den Bötzower Akteuren jagen. Doch es dauerte nur bis zur 52. Minute und es klingelte erneut im Bötzower Kasten. Ein Schuss von Simon Tumm aus 20 Metern landete irgendwie im „kurzen!!“ Eck und brachte uns an den Rand eines Debakels. Die Füchse zogen sich von da an zurück und überließen den Bötzowern nach und nach das Spiel. Doch erst ab der 71. Minute und der Einwechselung von Guido Springmann nahm unser Team nochmals richtig Fahrt auf. Marcel Holfert und Rene Körter vergaben in kürzester Zeit aussichtsreiche Gelegenheiten. In der 74. Minute dann doch der erste Bötzower Treffer. Rene Körter nutzte diese Schusschance zum vermeintlichen 5:1-Ehrentreffer. Doch was nun geschah, irritierte selbst die Falkenthaler Fans. Ein Angriff folgte dem Nächsten und so vergab Guido Springmann in der 79. Minute frei vom Elfmeterpunkt. In der 82. Minute versenkte Rene Körter das Leder zum 5:2 und man konnte nun schon von Ergebniskosmetik sprechen. Nur eine Minute später kratzte Alexander Sturm eine scharfe Hereingabe von Körter von der Torlinie und rettete somit auf unglaubliche Art und Weise für den geschlagenen Raupach. In der 87. Minute hatte Körter sogar noch seine Möglichkeit zum Hattrick, die er aber knapp vergab. Die letzte Chance der Begegnung hatte nochmals Alex Sturm, der seinen Schuss aber Zentimeter neben das Tor setzte. Man hatte in der Schlussviertelstunde absolut die Möglichkeit noch mindestens 5:5 zu spielen, doch auch hier mangelte es wieder an der Chancenverwertung. Am Ende behalten die Füchse aufgrund ihrer Abgeklärtheit die 3 Punkte zu Hause und stehen weiterhin auf dem Platz an der Sonne. Die Bötzower hingegen müssen schleunigst wieder Punkte einfahren, will man nicht schon bald ganz unten drin hängen.

Schiedsrichter:  Helm, Reno // Berger, Olaf // Dobbertin, Manfred

Daniel Götschel, Johannes Kositz (45. Steven Böttcher), Philipp Krumpolt (39. Peer Werner), Gregor Roßberger, Marcel Holfert, Armando Görög, Alexander Sturm, Manuel Kotte, Michell Holz (71. Guido Springmann), Marcel Grande, Rene Körter

9.Spieltag  Eintracht Bötzow : Oranienburger FC II    1 : 4  (0 : 3)
...starker OFC Auftritt.
Nur kurz konnte man dem tollen Tempo der OFC-Reserve folgen und war dann stiller Zuschauer der ersten 45 Minuten. Offensiv begann die Heimelf und hatte in den ersten Minuten auch gleich gute Möglichkeiten. In der 3. Spielminute blieb eine gute Kopfballchance aus 8 Metern von Marcel Grande leider ungenutzt. Eine Minute danach konnte auch Rene Körter, der nach seiner Verletzung am 1. Spieltag zum ersten Mal zurück in der Startelf war, einen Kopfball nicht platziert genug setzen. Dann rächte sich das Auslassen der vorherigen Gelegenheiten auch schon. Michael Schuldig verwandelte gedankenschnell in der 5. Spielminute zum 0:1 und schockte die Bötzower ordentlich. Immer wieder wurden die Bötzower Angriffe zu gefährlichen Kontern der Oranienburger. In der 25. Spielminute war erneut Michael Schuldig zur Stelle und verwandelte zum 0:2 Zwischenstand. Die Heimelf versuchte weiterhin mit spielerischen Mitteln zum Torerfolg zu kommen. Doch die Oranienburger Hintermannschaft stand beinahe immer richtig und handelte sehr konzentriert. Die Bötzow realisierten zu diesem Zeitpunkt immer noch nicht das schnelle Umkehrspiel der Gäste, die damit immer wieder zu guten Überzahlsituationen kamen. Den wohl vorentscheidenden K.O. setze Pryßok in der 40. Spielminute und brachte die Eintracht mit 0:3 in Rückstand. Dieser Treffer sorgte dann auch für große Sorgenfalten beim Bötzower Coach, der nach dem Halbzeitpfiff noch einige Sekunden regungslos auf der Bank verweilte. Die Kabinenansprache fiel entsprechend ernüchternd aus und man wollte vorerst defensiver arbeiten und eventuell selbst Konter setzen. Dieses Vorhaben erstickte Dombert in der 46. Minute schon im Keim. Ziemlich anteilnahmslos registrierte die Bötzower Hintermannschaft den Treffer zum 0:4 und dem damit drohenden Debakel. Doch in der Folgezeit bekam man die Begegnung immer besser in den Griff und konnte den zweiten Abschnitt mehr als ausgeglichen gestalten. Dies mag daran gelegen haben, dass die Gäste etwas zurückschraubten. Dennoch wurden die Zweikämpfe ab der 47. Minute besser angenommen und auch öfter gewonnen. Trotz einiger guter Gelegenheiten in der Schlussphase konnte die Heimelf keinen eigenen Treffer mehr erzielen. So war es am Ende der Oranienburger Tim Schuldig, der den Bötzower Ehrentreffer per Eigentor markierte. Eine Flanke von Grande auf Gregor Roßberger in den Strafraum spielte dieser flach und scharf quer. Doch bevor die einlaufenden, Holz und Körter den Ball erreichen konnten, verwandelte der besagte Pechvogel unhaltbar zum 1:4-Endstand. Obwohl die Enttäuschung sicherlich groß war, muss man der Leistung der OFC-Reserve Respekt zollen und diese Niederlage als kaum vermeidbar hinnehmen. Der nächste schwere Brocken lauert schon am kommenden Spieltag, wenn es nach Falkenthal geht. 

Schiedsrichter:  Willberger, Birk-Guido // Klebauschke, Bastian // Leuschner, Horst

Michael Steinert, Christian Fröde, Peer Werner (71. Marcel Holfert), Philipp Krumpolt, Armando Görög (79. Steven Böttcher), Gregor Roßberger, Alexander Sturm, Sven Ewald, Michell Holz, Marcel Grande, Rene Körter

8.Spieltag  SC Oberhavel Velten II : Eintracht Bötzow    2 : 1  (2 : 0)
…knapp daneben ist auch vorbei!
Eine nicht unbedingt zu erwartende Niederlage musste unsere 1. Männermannschaft an diesem Wochenende hinnehmen. Und die allseits bekannte Fußballphrase „Schönheit siegt nicht“ traf an diesem Spieltag besonders auf unseren durchaus gut vorgetragenen Fußball zu. Dabei brannte es gerade zu Beginn der Begegnung immer wieder lichterloh vor dem Veltener Tor. In der 5. Minute brachte Manuel Kotte das Leder bei einem Gestocher nicht über die Linie. Sven Ewald drückte seinen Kopfball in der 8.Minute nur auf den Querbalken und ebenfalls einen Kopfball von Michell Holz kratzte Keeper Winter gerade noch von der Linie. Ein Handspiel vom Veltener Drechsler in der 12. Minute „übersahen“ Schiri, Assistent und der Ball rollte knapp am Tor vorbei. Die Ecke gab es allerdings?! In der 25. Spielminute stellte Velten den Spielverlauf und schaffte die 1:0 Führung. Ein hoher Flankenball ließ unsere Abwehr wie so oft in den letzten Begegnungen nicht gut aussehen und Nico Schmidt konnte per Kopf verwandeln. Nur 2 Minuten später erlebten die Bötzower dann den Tiefpunkt dieser Begegnung. Einen schlecht getretenen Eckball ließ Torwart Steinert fallen und erneut war Nico Schmidt zur Stelle. Der Veltener verwandelte geistesgegenwärtig zur 2:0 Führung. Unser Team war nun sichtlich geschockt und Velten kam besser ins Spiel. In der 41. Spielminute versenkte Michell Holz einen Freistoß von Gregor Roßberger per Kopf zum vermeintlichen Anschlusstreffer. Was war geschehen? Der Schiri legte den Ball hin, stellte die Mauer, lief 5 Schritte zurück und pfiff an. Doch als der Ball im Tor landete, alle Veltener zum Freistoß mit hoch stiegen, offenbarte der Referee seine Regelschwäche! Wenn ich einen Freistoß gebe, muss ich natürlich nicht anpfeifen, doch ein „kurzer“ Pfiff signalisiert sicher keine Unterbrechung „nach einer Unterbrechung“, sondern die Freigabe des Freistoßes. Sei es drum, es waren schließlich genug andere gute Tormöglichkeiten vorhanden. Velten blieb mit seinem Konterspiel auf eigenem Platz natürlich immer wieder gefährlich. Nach dem Wechsel ging unsere Elf gleich wieder engagiert zu Werke und hatte auch sofort erste gute Möglichkeiten. Doch mit zunehmender Spielzeit wurden die Aktionen und das Kombinationsspiel immer verkrampfter. Die Hausherren hatten bei einem Konter in der 69. Minute die große Chance zum 3:1 und der eventuellen Vorentscheidung. Beinahe im Gegenzug schaffte Armando Görög mit einem 25 Meter Hammer den 2:1 Anschlusstreffer. Nur 3 Minuten später hatte Görög erneut die Chance aus der Distanz die der Schlussmann mit Bravour parierte. Jetzt kam leider die Brechstange mit in unser Offensivspiel und ließ kaum noch flüssige Kombinationen zu. Die Hausherren spielten nun eine gefühlte doppelte Viererabwehrkette und hatten in den entscheidenden Momenten immer wieder ein Bein dazwischen bzw. eine Hand dran. Velten brachte zwar auch keinen Konter mehr unter, als wir „auf“ machten, doch unsere schlechte Chancenverwertung schuldete uns am Ende ein besseres Ergebnis. Für uns war es sicherlich kein „Prestigeduell“ wie es die Veltener gesehen haben, sondern eine vermeidbare Niederlage und das ist ziemlich ärgerlich. Und nach nur 2 Trainingseinheiten geht es am kommenden Sonntag schon gegen OFC Eintracht II.

Schiedsrichter:  Reno Helm - Thomas Wollenschläger, Kevin Koop

Michael Steinert, Christian Fröde, Peer Werner (77. Steven Böttcher), Philipp Krumpolt, Armando Görög, Gregor Roßberger, Alexander Sturm (86. verletzt ausgeschieden), Sven Ewald, Michell Holz (83. Marcel Holfert), Marcel Grande  (63. Rene Körter), Manuel Kotte

7.Spieltag  Eintracht Bötzow : SG Storkow     1 : 0  (1 : 0)
...Michell Holz machts!
Eine gute erste Halbzeit und ein gut aufgelegter Torwart sichern den nächsten Dreier für die junge Bötzower Truppe. Unsere Elf startete wiedereinmal stark und ließ dem Gegner kaum Raum. Bereits in der 4. Minute tauchte Guido Springmann, der den Verletzten Alex Sturm ersetzte, frei vor dem Gästegehäuse auf, vergab diese Chance leider. Einen Volleyschuss von Marcel Grande konnte der Storkower Keeper gerade noch zur Ecke lenken. In der 18. Spielminute erzielte der nicht im Abseits stehende Manuel Kotte das vermeidliche 1:0 für die Hausherren. Doch leider ging die Fahne hoch (ein anderer Bötzower Spieler stand im Abseits) und das Tor zählte nicht. In der 27. Minute wurde Marcel Grande beim Torschuss durch ein Einsteigen von hinten und somit per Foul behindert. Da sich diese Szene im Strafraum abspielte, entschied der Schiedsrichter auf Elfmeter. Den Strafstoß aus der Kategorie "kann man geben, muss man aber nicht" konnte Gregor Roßberger leider nicht verwandeln bzw. parierte der Keeper gut. So blieb es trotz deutlicher Überlegenheit weiterhin torlos. In der 41. Minute brachte Marcel Grande den Ball von der linken Seite gut in den Strafraum und dort standen Sven Ewald und Michell Holz völlig frei. Hierbei hatte das Alter wohl Vortritt und Michell verwandelte zur verdienten 1:0-Führung. Praktisch mit dem Pausenpfiff verfehlte Holz noch knapp mit einem guten Flachschuss aus 15 Metern. Von den Gästen war bis dato wenig zu sehen und so ging es folgerichtig mit einer Führung in die Kabinen. Nach dem Wechsel gab es Langezeit ein unverändertes Bild. Die Heimelf machte das Spiel, brachte aber den Ball nicht im Tor unter. So zum Beispiel Sven Ewald in der 50. Minute aus 18 Metern und Michell Holz in der 51. Spielminute (Glanzparade vom Storkower Schlussmann). In der 66. Spielminute wuchs Storkows Torhüter, Christoph Brandhorst, über sich hinaus, als er eine tolle Direktabnahme von Sven Ewald aus dem Torangel kratzte. Nur eine Minute später strich ein Kopfball von Guido Springmann nur knapp am Tor vorbei. Man sollte nun meinen, es wäre nur eine Frage der Zeit, bis der zweite Treffer fällt. Doch eigene Unzulänglichkeiten und fehlende Konzentration brachten die Storkower ab der 70. Minute aus ihrer Sicht "endlich" ins Spiel. Der Rest der Spielzeit war nur noch durch mäßige Fußballkost und dem daraus resultierenden Hin und Her geprägt. Die Uckermärker vergaben ihre mitunter guten Möglichkeiten und beinahe noch kläglicher vergaben unsere Jungs die entstandenen Kontergelegenheiten. Michael Steinert zeigte in der 85. Minute, dass er seinem 20 Jahre jüngerem Gegenüber in nichts nachsteht. Mit einer tollen Parade machte er wohl Storkows beste Gelegenheit zunichte und hielt den Dreier weiter fest. Zunichte machte auch der Schiedsrichterassistent unsere besten Kontergelegenheiten in dieser Zeit und hob mehrfach die Fahne, obwohl sich die Bötzower Spieler bei der Ballabgabe in der eigenen Hälfte befanden. Die letzte Möglichkeit im Spiel hatten wiederum die Bötzower, doch Marcel Grande vergab frei vor Keeper Brandhorst. Alles in allem ein nicht unverdienter Sieg, der am Ende leider immer wieder in Gefahr geriet. Gesamt betrachtet tat Storkow nur die letzten 20 Minuten richtig was für ihr Spiel und lässt wohl auch deshalb alle 3 Punkte in Bötzow. Bemerkenswert war, dass Schiedsrichter Guido Beussel ohne eine Karte auskam!

Schiedsrichter:  Guido Beussel - Wolfgang Pohl, Martin Wenzel

Michael Steinert, Christian Fröde, Steven Böttcher, Philipp Krumpolt, Armando Görög, Gregor Roßberger, Sven Ewald, Guido Springmann, Michell Holz, Manuel Kotte, Marcel Grande

6.Spieltag
  Eintracht Bötzow : SV Altlüdersdorf II     2 : 1 (1 : 0)

...gute Disziplin führt zum Sieg!
An diesem 6. Spieltag stellte sich die Oberligareserve aus Altlüdersdorf auf unserem Rasen vor. Da dieses Team vom Kader und daher auch von der Spielstärke immer schwer einzuschätzen ist, war das erste Augenmerk auf die Einzelkönner der Gäste gerichtet. So waren es Mirko Neumann, Christopher Stettner und Tim Schumacher, die das Team der Gäste verstärkten und vervollständigten. Das Spiel begann und die Hausherren kamen auch gleich gut in die Partie. In den ersten 10 Minuten tauchten unsere Offensivspieler mehrfach gefährlich im Strafraum der Gäste auf und setzten sie gehörig unter Druck. Später landeten dann auch einige lange Bälle der Altlüdersdorfer bei ihren brandgefährlichen Stürmern Neumann und Stettner. Wobei Letzterer eigentlich hinter den Spitzen wirkte und durch seinen Körpereinsatz immer wieder selbst schwierige Bälle behauptete. In der 29. Spielminute wurden die Angriffsbemühungen der Bötzower endlich belohnt. Ein gutes Zuspiel in Richtung Strafraum und eine noch bessere Einzelleistung von Michell Holz sorgte für die verdiente 1:0 Führung. Doch schon in der 32. Minute vergaben die Gäste den möglichen Ausgleich, sodass es mit dieser knappen Führung in die Kabinen ging. Nach Wiederanpfiff sollte aus Bötzower Sicht natürlich gleich nachgelegt werden. Allerdings präsentierten sich die Lila-Weißen nun kompakter und konnten die Begegnung ausgeglichener gestalten. Mit viel Disziplin in der Rückwärtsbewegung überstand man diese Drangphase der Gäste und hatte in der 60. Spielminute die passende Antwort. Manuel Kotte konnte bei seinem Solo durch den gesamten Altlüdersdorfer Strafraum nicht gestellt werden und behielt am Ende die Übersicht. Er bediente den einlaufenden Sven Ewald, der sich mit dem 2:0 für die Bötzower bedankte. Die Gäste waren zwar für einen Moment geschockt, ergaben sich aber ihrem Schicksal keineswegs. Nun kamen Szenen, die den Fußball immer wieder interessant machen. Im Tor der Bötzower stand an diesem Tag mit Michael Steinert ein Mann, der seine Fußballschuhe vor 10 Jahren eigentlich an den Nagel hing, doch nach einem kurzen Telefonat am vergangenen Samstag seine Unterstützung fürs Team signalisierte. Eben dieser Torwart hielt nun mit großartigen Paraden die Bötzower Führung fest und machte zu jedem Zeitpunkt einen sicheren Eindruck. Beide Mannschaften hatten nun eine Reihe an guten Tormöglichkeiten. Gerade als alle mit dem Abpfiff rechneten, schlug Mirko Neumann doch noch zu. Sein Treffer zum 2:1 in der 90+1. Minute brachte die Gäste zwar nochmals heran, doch kurz darauf war Schluss und das junge Bötzower Team konnte sich über diesen Dreier freuen. Diese überaus faire Partie fand mit Bötzow am Ende einen sicherlich verdienten Sieger.  

Schiedsrichter:  Florian Birkholz - Steffen Bonin, Harald Redel

Michael Steinert, Christian Fröde, Peer Werner, Philipp Krumpolt, Armando Görög, Gregor Roßberger, Sven Ewald, Alexander Sturm (64. Guido Springmann), Michell Holz, Manuel Kotte, Steven Böttcher (72. Marcel Grande)

5.Spieltag  SV Fürstenberg : Eintracht Bötzow     1 : 1 (0 : 1)
...in der Fremde gepunktet!
Die Bötzower Personalsorgen waren vor diesem Spiel überaus groß. Zu unseren Langzeitverletzten kamen nun noch unsere Grippegeplagten. Doch Sven Ewald und Steven Böttcher teilten sich die Spielzeit und kämpften angeschlagen um Punkte. Manuel Kotte fehlte das dritte Wochenende arbeitsbedingt. Da war selbst das avisierte Unentschieden ein sehr schwieriges Unterfangen. Doch mit der richtigen Einstellung und dem notwendigen Willen startete unser Team recht gut in die Partie. Und nach einem anfänglichen zaghaften Hin und Her ging die Eintracht bereits in der 8. Minute mit 1:0 in Führung. Ein guter Angriff über die rechte Seite und eine gute Flanke von Sven Ewald brachte die Fürstenberger Hintermannschaft zum Einbruch. Der Zusammenprall zwischen Libero und Torwart eröffnete für Michell Holz eine Kopfballchance, die er aber in Rückwärtsbewegung für Alex Sturm ablegte. Dieser hämmerte das Leder trocken ins Tor der Hausherren. Unter lautstarkem Protest der heimischen Fans (der Torwart blieb liegen und musste behandelt werden) ging es anschließend weiter. Doch die Begegnung war nun mehr als zerfahren und von vielen Unterbrechungen geprägt. Bis zur Pause konnten die Zuschauer kaum noch fußballerische Kunst von beiden Teams bestaunen und so ging es nicht unverdient mit dieser knappen Bötzower Führung in die Kabinen. Auch nach dem Wechsel wurde die Partie nicht ansehnlicher. Die Hausherren machten nun sichtlich mehr und versuchten über Athletik und Einzelaktionen zum Torerfolg zu kommen. In der 57. Spielminute wurden die Fürstenberger durch den dennoch überzeugenden Schiedsrichter Wolfgang Hein belohnt. Ein unberechtigter Elfmeter brachte das 1:1 für die Heimelf. Martin Schönhoff, Fürstenbergs bester Spieler an diesem Tag, hob mustergültig vor Philipp Krumpolt ab und bekam ohne gegnerischen Kontakt gehabt zu haben einen Strafstoß zugesprochen. Diesen verwandelte Nick Schönholz indem er Torwart Götschel verlud. Doch genau so, wie der Schiedsrichter diese Aktion als Elfer gewertet hatte, übersah er nach unserer Einschätzung im späteren Verlauf einen berechtigten Strafstoß für die Hausherren. Besonders in der Schlußviertelstunde wogte die Partie hin und her. Alex Sturm tauchte in der 79. Minute frei vor Torwart Scharnow auf, schoß diesen aber aus 8 Metern regelrecht ab. Kurze Zeit später verpassten gleich zwei Fürstenberger einen guten Freistoß und ihre mögliche Führung. In der 84. Minute setzte sich Sturm nochmals gut durch und bediente Marcel Grande im gegnerischen Strafraum. Doch dessen gute Direktabnahme wurde im letzten Moment vom Verteidiger geblockt. Nochmals kam Fürstenberg gefährlich vor unser Tor, doch Daniel Götschel konnte den Ball vor Schonhöff sichern. Dieser ging in dieser Situation etwas übermotiviert in den für ihn schon verlorenen Zweikampf und verletzte unseren Keeper. Nach einem kurzen K.O. ging es dann aber noch bis zum Spielende für Götschel. Es folgte der Abpfiff und etwas Ernüchterung auf beiden Seiten, da beide Teams gerade in der Schlussphase nur einen Wimpernschlag vom möglichen Sieg entfernt waren. Für uns ist es dennoch ein Teilerfolg, da man vor dieser Begegnung mit einer Punkteteilung sicherlich zufrieden gewesen wäre und diese letztendlich trotz angespannter Personallage auch erreicht hat. 

Schiedsrichter: Wolfgang Hein - Christian Hein, Daniel Janiszewski

Daniel Götschel, Christian Fröde, Peer Werner, Philipp Krumpolt, Armando Görög, Gregor Roßberger, Andreas Krahn, Alexander Sturm, Michell Holz (90. Dennis Bahr), Marcel Grande (88. Steven Bischoff), Sven Ewald (61. Steven Böttcher)

4.Spieltag  Eintracht Bötzow : Rot Weiß Flatow  4 : 4  (2 : 3)
...große Lücken in der Defensive!
Am Ende dieses Spieltages stand ein hart erarbeitetes Unentschieden. Schwer ersatzgeschwächt ging die Bötzower Elf in dieses Heimspiel gegen Flatow. Gewiss war jedem klar, dass sich die hohe Zahl der Ausfälle auch auf das Spiel auswirken wird. Doch niemand wollte den Kopf in den Sand stecken und die Nachrücker waren von Beginn an bemüht, sich ins Team einzufügen. Das Spiel begann sehr ausgeglichen und die Offensivbemühungen beider Teams endeten immer kurz vor den Strafräumen. Doch in der 26. Spielminute bröckelte unsere Abwehr zum ersten Mal und Stephan Rau konnte Flatow mit 1:0 in Führung bringen. Noch nicht ganz zurück im Spiel musste unsere Mannschaft auch schon den 2. Gegentreffer hinnehmen. Erneut war es Rau, der eine Unstimmigkeit in der 30. Minute nutzte und seine Flatower mit 2:0 in Front schoss. Es dauerte bis zur 41. Spielminute als Bötzow endlich eine Antwort fand. Den 1:2 Anschlusstreffer erzielte Michell Holz, der in der Vergangenheit auch mal die Schuhe für Flatow schnürte, per sehenswerten Kopfball. Anstatt diesen Treffer und den damit verbundenen Schwung mitzunehmen, sah man sich in der 44. Minute erneut geschlagen. Robert Dames stellte den alten Abstand wieder her und verwandelte zum 3:1 für seine Farben. Doch mit dem Pausenpfiff war erneut Michell Holz zur Stelle und konnte wiederum per Kopf zum 2:3 verwandeln. Dieser psychologisch wertvolle Treffer brachte dann auch den gewünschten Schub im Bötzower Spiel direkt nach der Pause. Und so kam der 3:3 Ausgleichtreffer in der 49. Spielminute nicht überraschend. Guido Springmann, der den gelb-rot gesperrten Alex Sturm ersetzte, stand goldrichtig und verwandelte sicher. In der Folge fehlten den Hausherren an diesem Tag dann aber wieder die Ideen und darunter litt natürlich auch das Spiel nach vorne. In der 79. Spielminute gab es auch noch den Super-GAU für unseren erfahrensten Spieler. Ohne Bedrängnis spielte Christian Fröde den Flatower Stürmern in die Beine. Diese nutzten diese Einladung prommt und brachten sich durch Manuel Stölke mit 4:3 in Führung. Eine gute Moral und nie aufsteckende Bötzower schafften in der 85. Spielminute wiederum den Ausgleich. Sven Fester von unseren Ü35 hämmerte das Leder nach einem guten Freistoß von Gregor Roßberger zum 4:4 Endstand in die Maschen. Auch wenn der Wunsch vor diesem Spieltag sicherlich ein Dreier gewesen wäre, muss man aufgrund des Spielverlaufs mit dem erreichten Unentschieden dennoch zufrieden sein und kann sich weiterhin der unteren Tabellenregion fernhalten.

Schiedsrichter: Martin Kollmann - Thomas Wollenschläger, Helmut Ploch

Daniel Götschel, Christian Fröde, Peer Werner, Philipp Krumpolt, Armando Görög, Gregor Roßberger, Sven Ewald, Guido Springmann, Michell Holz, Marcel Grande (81. Sven Fester), Steven Böttcher

3.Spieltag  FC Kremmen : Eintracht Bötzow    4 : 3  (1 : 1)
...Verletztenliste wächst weiter!
Nachdem es schon vor Beginn der Partie große Sorgenfalten beim Bötzower Trainer gab, sollte sich die Situation im Verlaufe dieser Begegnung noch weiter verschlimmern. Zum Spiel in Kremmen fehlten bereits wichtige Stützen und Alternativen der Mannschaft (Rene Körter, Sebastian Wicher, Manuel Kotte, Guido Springmann, Steven Böttcher), sodass man den Titelfavoriten nicht gerade das beste Aufgebot entgegen stellen konnte. Doch Bötzow startete furios in diese Begegnung und ließ den Hausherren kaum Möglichkeiten, sich zu entfalten und kreierte selbst immer wieder gute Aktionen. Einen Freistoß von Marcel Grande fälschte ein Kremmener in der 3. Minute gefährlich ab und zwang Schlußmann Sebastian Anders zu einer Glanzparade. Unsere Elf agierte zu dieser Zeit überaus überlegen im Mittelfeld und lieferte viele gute Szenen. Doch in der 22. Spielminute markierten die Hausherren mit ihrer ersten guten Gelegenheit die 1: 0 Führung. Jochen Malinowski zog aus 17 Metern ab, doch der eher haltbare Versuch wurde von Nico Neuber unglücklich abgefälscht und landete im Bötzower Tor. Wer nun dachte, dass die Partie kippen würde, musste sich nur 60 Sekunden später die Augen reiben. Johannes Kositz bediente den schnellen Alex Sturm punktgenau und dieser schoß schon in der 23. Minute den 1:1 Ausgleich. Bötzow hielt das Tempo sichtlich oben und konnte immer wieder gefährlich am Kremmener Strafraum auftauchen. Die Szene in der 32. Spielminute wird wohl für immer ein Geheimnis von Schiedsrichter Wiese bleiben. Armando Görög wurde im Strafraum als Ballführender von den Beinen geholt, doch Wiese zeigte nach seinem Pfiff in die andere Richtung (???). In der 44. Spielminute tauchte Alex Sturm erneut gefährlich vor Keeper Anders auf, verzog aber knapp. In der Pause sollten klare Worte eigentlich für eine klare und deutliche Sprache auf dem Feld sorgen. Es dauerte leider nur 3 Minuten nach Wiederanpfiff und beinahe alle Sachen waren wieder über den Haufen geworfen. Auf der rechten Kremmener Seite tankte sich Marc Kaiser gleich durch 3 Bötzower durch und spielte perfekt in den Strafraum. Dort verlor Nico Neuber seinen Gegenspieler kurz aus den Augen und Jochen Malinowski brachte die Kremmener am zweiten Pfosten erneut in Führung. Die Bötzower fanden vorerst nicht zurück in die Partie und Kremmen kam ohne viel zu investieren nun besser in die Begegnung. Es folgte die 62. Spielminute und der wohl endgültige K.O. für unsere Elf. Eine Ecke im Kremmener Platzregen verwandelte Malinowski zum 3:1 für sein Team. Es folgte die 64. Spielminute und das Aus für Nico Neuber. Nach einem Pressschlag blieb Neuber mit Schmerzen am Boden liegen und musste ausgewechselt werden. Erste Diagnosen deuten auf einen Innenband- und Meniskusschaden hin. Der Doppelwechsel von Peer Werner und Christian Fröde brachte für einen Moment neuen Schwung in die Bötzower Bemühungen. Alex Sturm nutzte in der 68. Minute dieses positive Aufbäumen und brachte unsere Elf auf 2:3 heran. In der 77. Spielminute blieb Johannes Kositz nach einem üblen Foul von Kaiser am Boden liegen und wurde mit einer Wunde und dickem Knöchel vom Platz getragen. Dieser war mit Gelb mehr als gut bedient. Das 4:2 von Reiter in der 80. Spielminute war angesichts der Verletzten schon beinahe Nebensache für uns. Doch das Team gab sich nicht auf. In der 84. Spielminute wurde Alex Sturm mit gelb-rot vom Platz geschickt. Hatte Schiedsrichter Wiese zu Beginn immer großen Gefallen (Pausengang:"Das ist hier Kreisligafussball und nicht ...") am Kremmener Tackling, zeigte er hier wenig Verständnis und bestätigte seine Position. Sven Ewald konnte in der 88. Minute das Ergebnis nochmals korrigieren und mit einem schönen Freistoßtor zum 4:3 verwandeln.
Am Ende steht ein glücklicher Sieg der Hausherren. Hätte man in der ersten Hälfte die Chancen besser genutzt, wäre wohl was drin gewesen. Doch viel schwerer wiegen die erneuten Verluste von 3 Spielern.

Schiedsrichter:  Kay Wiese - Ralf Wiesner, Manfred Dobbertin

Daniel Götschel, Johannes Kositz (77. Andreas Krahn), Philipp Krumpolt, Nico Neuber (65.Peer Werner), Gregor Roßberger, Armando Görög, Alexander Sturm (83. gelb-rot), Sven Ewald, Michell Holz, Marcel Grande, Marcel Holfert (65. Christian Fröde)

2.Spieltag  Eintracht Bötzow : TuS Sachsenhausen II    4 : 1  (2 : 0)
...überzeugende Vorstellung!
Nachdem unsere Elf in der vergangenen Woche mit einem Sieg in die Saison startete, konnte man bei der Heimpremiere der neuen Saison auch gleich nachlegen. Die immer wieder schwer einzuschätzende Reserve von TuS Sachenhausen kam mit einem kleinen Achtungserfolg (1 : 1 gegen Fürstenberg) nach Bötzow. Das Spiel begann furios für die Heimelf und man konnte den Gegner von der ersten Minute an unter Druck setzen. In der 3. Spielminute wurde Sven Ewald schön frei gespielt und taucht 12 Meter vor dem Gästekeeper auf. Doch etwas zu eigensinnig versuchte er per Beinschuss das Tor zu erzielen. Hätte er in dieser Situation noch das Auge für den frei stehenden Manuel Kotte gehabt, wäre wohl schon hier das 1 : 0 gefallen. Nur eine Minute später verzog Spielführer Gregor Roßberger knapp aus 18 Metern. Sachsenhausen kam nur schwer in die Begegnung und konnte kaum eigene Akzente setzen. Einen guten Versuch von Alex Sturm in der 26. Minute konnte der Gästekeeper gerade noch so entschärfen. Es dauerte bis zur 38. Spielminute, als man endlich für das gute Offensivspiel belohnt wurde. Michell Holz verwandelte zur viel umjubelten 1 : 0 Führung der Bötzower. Es folgten noch mal einige gute Szenen der Heimelf und mit dem Pausenpfiff auch noch die 2 : 0 Führung. Wieder lief der Ball mit wenigen Kontakten durch die eigenen Reihen, bevor die Kugel bei Sven Ewald landete. Er überwand den Sachsenhausener Torwart in der 44. Minute mit einem wunderschönen Schuss der genau im Angel landete. Mit diesem psychologisch wertvollen Treffer ging es dann in die Kabinen. Der Bötzower Trainer konnte seine Jungs überaus loben und forderte sie nun auf, die zweite Hälfte mit viel Ruhe und vor allem Ballbesitz zu gestalten. Nicht jeder Ball sollte nunmehr mit zu viel Risiko in die Spitze gespielt werden. Vielmehr könne man bei Nichtgefallen der möglichen Anspielpunkte nochmals abbrechen und neu aufbauen. Dies wurde zunächst auch wieder perfekt umgesetzt, bevor in der 51. Spielminute ein Missverständnis den Gegner wieder in die Partie brachte. Ein eher harmloser langer Ball der Gäste wurde den Bötzowern Johannes Kositz und Daniel Götschel zum Verhängnis. Torwart Götschel kam schon heraus gelaufen, doch Kositz köpfte ihm den Ball auf die Brust, sodass er das Spielgerät nicht mehr zu greifen bekam. Der Gästestürmer kam bei diesem Gewühl an den Ball und wurde von Torwart Daniel Götschel gehalten. Den fälligen Elfer verwandelte Haberland sicher und brachte sein Team mit 1 : 2 wieder heran. Die folgenden 15 Minuten verliefen äußerst zerfahren und man wusste nicht, ob Bötzow dem 3. Treffer oder Sachsenhausen dem Ausgleich näher war. Dies sind nun einmal die Schwächen einer so jungen Mannschaft, wenn sie in solch prekäre Situationen gerät. Doch ab der 70. Minute wurde alles wieder strukturierter und man konnte wieder mehr Kontrolle ausüben. In der 74. Spielminute gab es den zweiten Elfer des Tages. Michell Holz wurde vom Sachsenhausener Schlussmann hart ausgebremst, wobei sich der Gästekeeper auch selbst verletzte. Den fälligen Strafstoß legte sich Gregor Roßberger zurecht und verwandelte zur 3 : 1 Führung. In den folgenden Minuten wurde die Gangart im Spiel etwas härter, wobei diese Aktionen nicht nur von den Gästen gep
 
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